Kurse Zivilcourage

Kurse und Workshops zum Thema Zivilcourage

Wenn es im Zug oder am Bahnhof zu bedrohlichen Situationen kommt, ist Ihre Zivilcourage gefragt. Sie sollten hinsehen, eingreifen, wenn Ungerechtigkeit geschieht, und Hilfe holen. Es ist jedoch auch wichtig, dass Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr begeben. Aus diesem Grund bieten Polizeistellen, Volkshochschulen oder Vereine Seminare und Kurse zum Thema Zivilcourage an. Dort lernen Sie vielfältige Möglichkeiten kennen, mit denen Sie im Notfall helfen können.

Beratungsmöglichkeiten der Polizei

Die Bundespolizei sorgt in Zügen und Bahnhöfen für Sicherheit und Ordnung. Bei besonderen Anlässen mit hohem Reisendenaufkommen, wie zum Beispiel in der Hauptreisezeit oder bei Fußballspielen, wird diese Präsenz zusätzlich erhöht. Um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten, ist die Bundespolizei jedoch auf Ihre Mithilfe angewiesen. Denn nicht immer ist sofort ein Beamter zur Stelle. Bei drohender Gewalt oder Ungerechtigkeit ist daher Ihre Zivilcourage gefragt.

Sie sind sich unsicher, wie Sie im Notfall einschreiten und helfen können? Dann bilden Sie sich weiter! (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstellen in ganz Deutschland – auch in Ihrer Nähe – informieren über das Thema Zivilcourage. Außerdem bietet z. B. die Münchner Polizei einen kostenlosen Kurs rund um das Helfen in Notsituationen an. In diesem erfahren Sie, wie Sie Gefahrensituationen vermeiden, bei medizinischen Notfällen helfen und sich erfolgreich verteidigen.

Zur Beratungsstellensuche der Polizei: https://www.aktion-tu-was.de/beratungsstellensuche/

Kurse an Universitäten und Volkshochschulen

Auch an öffentlichen Volkshochschulen und Universitäten können Sie Beratungsangebote zum Thema Zivilcourage wahrnehmen. Diese finden oft in Kooperation mit gemeinnützigen Vereinen, wie dem Zivilcourage für alle e.V., statt. Die Kurse sind nicht nur für Studenten, sondern auch für andere Teilnehmer offen.

Die Workshops an Hochschulen sind ähnlich aufgebaut wie die Polizeikurse. Sie beinhalten leicht erlernbare Tipps zur Selbstbehauptung („Wie helfe ich mir selbst ?“) und Zivilcourage („Wie helfe ich anderen ?“). Außerdem zeigen Sie, wie man Gefahrensituationen vermeiden kann und geben Hinweise zum Umgang mit Rettungs- und Hilfevorrichtungen im öffentlichen Raum.

Beispiele für Kurse und Workshops an Hochschulen:

TU Dresden – „Courage – Wissen, sehen, handeln“

Ruhr Uni Bochum – „muTIGER“

Volkshochschule München – „Zivilcourage für alle“

Volkshochschule Frankfurt –  „Aktion Gewalt-Sehen-Helfen“

Es lohnt sich in jedem Fall, eine Beratung zum Thema Zivilcourage wahrzunehmen. Dort lernen Sie nicht nur die Theorie, sondern auch praktische und neuartige Handlungsansätze kennen. So stärken Sie Ihre Wahrnehmung für bedrohliche Situationen und wissen immer, wie Sie im Ernstfall richtig handeln. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen außerdem unseren Beitrag über Zivilcourage. Dort haben wir Ihnen praktische Tipps und Regeln für das Helfen in Ernstfällen zusammengestellt.  

Was denken Sie über das Thema Zivilcourage? Würden Sie an einem Kurs teilnehmen, um anderen im Ernstfall besser helfen zu können? Wir freuen uns auf Ihre Gedanken und Anregungen in den Kommentaren!

 

 

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